Der 1866 gegründete Fővárosi Állat- és Növénykert ist einer der ältesten Zoos der Welt. Reptilien sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis zu finden, insbesondere in tropischen und subtropischen Klimazonen. Obwohl der Stoffwechsel jeder Zelle eine gewisse Menge an Wärme erzeugt, sind moderne Reptilienarten nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur konstant zu halten, weshalb diese Tiere auch als "kaltblütig" (Ektothermen) bezeichnet werden. Ihre Körpertemperatur variiert mehr oder weniger in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur; sie kühlen sich im Schatten ab und erwärmen sich durch Sonneneinstrahlung. Sie regulieren ihre Körpertemperatur erheblich durch ihr Verhalten: Bei kühlem Wetter sonnen sie sich, bei warmem Wetter ziehen sie sich in feuchte, schattige Plätze zurück. In einer kühlen Umgebung ist ihr Körper natürlich wärmer als die Umgebung; die Lederschildkröte kommt beispielsweise auch in recht kühlen Meeren regelmäßig vor. Das warme Blut wird durch das Kreislaufsystem in Richtung Körpermitte transportiert, wobei das kühlere Blut in die äußeren Bereiche gedrängt wird. In ihrem natürlichen Lebensraum regulieren die meisten Reptilien ihre Körpertemperatur viel weniger als warmblütige Säugetiere und Vögel.
Mit dem Kartenset können Sie die Reptilien des Zoos kennenlernen.