Das Rommé- oder französische Blatt ist eine der am weitesten verbreiteten Kartenarten, die charakteristischen Karten sind nahezu auf der ganzen Welt bekannt. Mit dem in der Regel aus 55 Karten bestehenden Deck lassen sich unzählige beliebte Spiele spielen, die man sowohl allein als auch mit mehreren Personen spielen kann.
Das Rommé-Blatt ist eine der vielseitigsten und bekanntesten Spielkartenarten und gehört seit Generationen zu Familien- und Freundesrunden. Mit einem einzigen Deck können unzählige Spiele gespielt werden – von schnellen, dynamischen Runden bis hin zu längeren Partien, die strategisches Denken erfordern. Es ist kein Zufall, dass Rommé-Karten auch heute noch zur Grundausstattung in jedem Haushalt und in jedem Reisegepäck zählen.
Rommé-Karten in klassischer und moderner Ausführung
Heute ist das Rommé-Blatt weltweit das am weitesten verbreitete Kartenspiel. Auf der Grundlage französischer und englischer Vorbilder entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die millionenfach produzierte, in Casinos und Bridgesalons verwendete internationale Bildversion, doch nahezu jede Nation hat ihr eigenes, charakteristisches französisches Kartenblatt mit eigenen Farbzeichen geschaffen. Daneben produzieren die Kartenfabriken in großer Zahl individuell gestaltete Spielkarten – mit ethnografischen, Theater-, Werbe-, Souvenir-, politischen, historischen Motiven, humorvollen und erotischen Darstellungen. Unabhängig vom Charakter der Karten lässt sich jedoch sagen, dass man mit diesem Blatt unzählige Spiele spielen kann, bei denen von der jüngeren bis zur ältesten Generation jeder den Stil findet, der ihm das beste Spielerlebnis bietet.
Wahrscheinlich ist das bekannteste Spiel mit dem französischen Blatt Rommé, weshalb es oft auch einfach Rommé-Karten genannt wird. Es gibt unzählige Varianten des Rommé, von der klassischen Form über Räuberrommé bis hin zum Klopfrommé. Ziel und Regeln des Spiels sind in allen Fällen sehr ähnlich. Die Spieler versuchen, die Karten auf ihrer Hand so auf den Tisch zu legen, dass sie entweder eine Folge in derselben Farbe oder Karten mit demselben Wert, aber unterschiedlichen Farben bilden. Jeder ausgelegte Satz ist nur dann gültig, wenn er aus mindestens drei Karten besteht und, wenn es sich um eine Folge handelt, lückenlos und einfarbig ist, während bei gleichen Werten alle Karten unterschiedliche Farben haben müssen. Gewonnen hat der Spieler, der es schafft, alle seine Karten abzulegen, sodass seine letzte Karte auf dem Ablagestapel landet.
Ein weiteres sehr bekanntes und beliebtes Spiel mit diesem Kartentyp ist Canasta. Dies ist ein Zieh-und-Ablege-Kartenspiel, das von bis zu sechs Personen gespielt werden kann. Ziel des Spiels ist es, als Erster 10 000 Punkte zu sammeln. Die Spieler beginnen das Spiel mit 14 Karten, und jeder Spieler startet seinen Zug, indem er eine Karte zieht, kann dann Karten auslegen, muss aber am Ende in jedem Fall eine Karte abwerfen. Beim Auslegen bilden die Spieler – ähnlich wie beim Rommé – Folgen oder Sätze aus Karten mit gleichem Wert, allerdings kann hier eine fehlende Karte in der Folge durch einen Joker ersetzt werden, und in Sätzen mit gleichem Wert dürfen auch Karten gleicher Farbe vorkommen. Eine Canasta ist eine Serie aus 7 Karten. Für die ausgelegten Karten können natürlich Punkte gesammelt werden, und das Ziel ist es, als Erster die Grenze von 10 000 Punkten zu erreichen.
Neben diesen Spielen bieten Rommé-Karten noch die Möglichkeit zu zahlreichen weiteren, äußerst unterhaltsamen Spielen, und sie dürfen in keinem für den Urlaub gepackten Reisegepäck fehlen.
Welche Spiele kann man mit Rommé-Karten spielen?
Der Erfolg der Rommé-Karten liegt darin, dass sie leicht zu erlernen sind und dennoch langfristig eine Herausforderung darstellen. Sie eignen sich gleichermaßen für schnelle Spiele und längere, taktische Runden und benötigen nur wenig Platz, sodass man sie überallhin mitnehmen kann.
- klassisches Rommé und seine Varianten
- Canasta
- Solitaire-Spiele
- zahlreiche Familien- und Freundschafts-Kartenspiele
Diese Vielseitigkeit macht das Rommé-Blatt zu einem der besten Grundsets für jeden Spieler.
Rommé-Karten sind in verschiedenen Designs und Ausführungen erhältlich. Es gibt klassische, schlichte Decks, aber auch besondere, thematische Varianten mit spezieller Grafik. Die Dicke der Karten, ihre Gleitfähigkeit und ihre Haltbarkeit beeinflussen das Spielerlebnis, daher lohnt es sich, ein qualitativ hochwertiges Deck zu wählen.
Rommé-Karten und andere Kartentypen
Das Rommé-Blatt unterscheidet sich von der Welt der traditionellenungarischen Karten, bei denen andere Farben und Figuren dominieren, ebenso wie von der typischen Verwendung vonPokerkarten, die in erster Linie mit Casino- und Turnierspielen verbunden sind. Das französische Rommé-Deck ist daher universeller und für mehr Spieltypen einsetzbar.
Rommé-Karten können unabhängig vom Alter genossen werden. Sie sind ideal für Familienabende, Treffen mit Freunden, Urlaube oder auch für das Spielen allein. Auch als Geschenk sind sie eine ausgezeichnete Wahl, denn ein hochwertiges Deck kann viele Jahre lang verwendet werden.
Häufige Fragen: Rommé-Karten
Aus wie vielen Karten besteht ein Rommé-Deck?
In der Regel aus 55 Karten, einschließlich der Joker.
Können Anfänger Rommé leicht erlernen?
Ja, die Regeln lassen sich schnell erlernen.
Ist es auch eine gute Wahl für Reisen?
Ja, es benötigt wenig Platz und kann für viele verschiedene Spiele verwendet werden.
Worin unterscheidet es sich von anderen Kartendecks?
Es ist vielseitiger und für mehr Spieltypen einsetzbar.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, es ist eine klassische und zeitlose Wahl.