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DARMSTADT SPIELT


Schirmherrschaft Spielmarkt 2017

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Grußwort zum Spielmarkt 2017

 

Foto: Bundesregierung/Denzel

 

Ziele und Inhalte

Ziel des Spielmarkts ist es, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, neue Theorieansätze, neue Methoden und Materialien in der Spielpädadagogik zu geben. Die Aufgaben und Qualifikationen der Spielpädagogen, die Funktionen und Arbeitsmöglichkeiten der Spielpädagogik in der Sozial- und Kulturarbeit, in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung werden auf dem Spielmarkt dargestellt.

 

Gerade für kleine Institutionen und Initiativgruppen, die spielpädagogisch arbeiten, ist es wichtig, in Kontakt mit anderen Interessenten zu kommen, um als Netzwerk zu fungieren. Denn nicht nur das Material ist wichtig für die pädagogische Arbeit, auch die Leute, die gegenseitig Erfahrungen austauschen. Und diese Kontakte halten über den Spielmarkt hinaus. Gerade am Mittwoch vor jedem Spielmarkt wird deutlich, wie familiär der Umgang miteinander ist. An diesem Tag vor der offiziellen Eröffnung des Spielmarkts testen die Aussteller bereits ihre neuen Materialien oder Prototypen gemeinsam. Es wird diskutiert, angeregt, verbessert und natürlich gelacht und gespielt.

 

Ziel jeden Ausstellers ist es, unterschiedliche Menschen im Spiel zusammenzubringen und Spaß und Freude am Spiel zu vermitteln. So kommen die unterschiedlichsten Menschen miteinander in Kontakt.

Die Aussteller sind darum bemüht, Spiele nach pädagogischen Gesichtspunkten auszuwählen. Das Spektrum reicht von elementaren Kinderspielen im Vorschulalter über Brett- und Würfelspiele für Jugendgruppen, darstellende und kreative Spiele zur ästhetischen Erziehung, Werk- und Bastelspiele bis zu Rollenspielen für Erwachsene und aufwendige Gruppenspiele zu sozialen und politischen Themen. Es ergibt sich eine Mischung aus handelsüblichen Spielwaren und selbstgemachten, von Pädagogen für spezielle Anlässe und Bedürfnisse in Handarbeit entwickelten Spielen. Wichtig ist, dass mehr geboten wird als nur die weit verbreiteten Reiz-Reaktionsspiele. Wenn man das Spiel als Lernmethode anzuwenden weiß, wird der Mensch im Spiel ganzheitlich beansprucht, damit sich soziale Lernprozesse intensiver, unmittelbarer, menschlicher und befriedigender gestalten.

 

Jedes Jahr widerlegt der Spielmarkt aufs Neue das Vorurteil, dass „pädagogisch wertvolle Spiele keinen Spaß machen“.