Spielmarkt Remscheid Akademie der Kulturellen Bildung
   

Schirmherrschaft Spielmarkt 2017

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Grußwort zum Spielmarkt 2017

 

Foto: Bundesregierung/Denzel

 

Andere Spielmärkte

Spielmarkt Potsdam


DARMSTADT SPIELT


Entstehung des Spielmarkts

1980 der erste Spielmarkt organisiert. Zunächst war dies nur eine Verlegenheitslösung, denn bei der Jahresplanung der Akademie Remscheid war klar, dass in der Woche nach Rosenmontag ein Wochenkurs von Montag bis Freitag, wie er normalerweise üblich ist, nur mit Einbußen zu realisieren ist. Die Akademie Remscheid ist bundesweit tätig und es liegt auf der Hand, dass Interessenten der Rheingegend in dieser Woche kaum unter ihren bunten Perücken, hinter ihren roten Nasen und aus ihren verrückten Kostümen hervorzuholen sind. So kam es zu der spontanen Idee einer Tagung zur Spielpädagogik nach Aschermittwoch, um die Räumlichkeiten dennoch zu nutzen. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Institut für Pädagogik und Spiel (KIPS), der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/ Jugendkunstschulen und anderen Vereinigungen der kulturellen Jugendbildung in Nordrhein-Westfalen veranstaltete die Akademie Remscheid den Spielmarkt, der im ersten Jahr an drei Tagen noch stark getrennt in Theorie, Markt und Spielaktionen verlief.

 

Bereits im zweiten Jahr wurde alles zusammengelegt. Bis heute hat sich dieses Konzept bewährt und wurde so erhalten. Auf dem Spielmarkt gibt es Workshops, Spielaktionen, Materialstände, Spiel- und Büchertische, die für jedermann zugänglich sind. Angefangen hat es 1980 mit rund 20 Austellern und 1500 Besuchern, doch in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Aussteller verdreifacht und es wurden schon bis zu 4500 Besuchern  gezählt. Die Hälfte der Aussteller gehört mittlerweile zu den Stammausstellern. Diese Zahlen sprechen für sich und dass die Akademie Remscheid mit der Notlösung von 1980 aus der Ratlosigkeit heraus bestens beraten war.