Spielmarkt Remscheid Akademie der Kulturellen Bildung
   

Schirmherrschaft Spielmarkt 2017

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Grußwort zum Spielmarkt 2017

 

Foto: Bundesregierung/Denzel

 

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DARMSTADT SPIELT


Passend zum Thema des Spielmarktes "Wert des Spiels" ein Interview mit Gerald Hüther vom Deutschen Kindershilfswerk

Prof. Dr. Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie und leitet die Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch zahlreiche Veröffentlichungen (u.a. "Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten") als Hirnforscher bekannt. Prof. Dr. Hüther setzt sich immer wieder für das freie Spiel von Kindern ein.

  1. Sie fordern in Ihrem aktuellen Buch „Rettet das Spiel!“ – wieso, ist es denn in Gefahr?
    In einer Welt, in der alles, was wir tun immer effizienter, wirtschaftlicher und zweckdienlicher sein muss, bleibt kein Raum mehr für das, was uns als Mensch ausmacht und was unsere Kinder mehr als alles andere für die Entfaltung der in ihnen angelegten Potentiale brauchen: das spielerische, kreative und phantasievolle Ausprobieren all dessen, was möglich ist und wie es funktioniert.
  2. Was haben Sie in Ihrer Kindheit am liebsten gespielt und wieso haben Sie das in so guter Erinnerung behalten?
    "Mensch ärgere Dich nicht“ habe ich am liebsten gespielt, weil ich dabei so wunderbar erleben konnte, wie meine Mitspieler – und ich selbst – reagierten, wenn etwas nicht so lief, wie sie sich das wünschten.
  3. Wann kommt es heute noch vor, dass Sie spielen, kreativ werden oder sich im spielerischen Wettbewerb mit anderen messen?
    Schon immer nutze ich jede Gelegenheit, um spielerisch auszuprobieren, was geht. Während meiner Tätigkeit als Universitätsprofessor ging das leider nicht immer so gut. Da musste ich allzuoft das machen, was andere von mir erwarteten.
  4. Warum finden Sie Spielen so wichtig und warum sollten auch Erwachsene noch spielen?
    Spielen ist das beste Training für Kreativität und Phantasie. Wer beides nicht braucht, der braucht auch nicht zu spielen, egal, wie alt sie oder er dann schon geworden ist.

 

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