Spielmarkt Remscheid Akademie Remscheid
   


















Schirmherrschaft 2012

Hannelore Kraft

Ministerpräsidentin des Landes NRW 

 

Grußwort
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Andere Spielmärkte

Spielmarkt Potsdam

Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.

Offene Spielräume – für Kinder und Jugendliche

STELLEN SIE SICH EINEN PLATZ VOR, den Kinder

und Jugendliche unmittelbar in ihrem städtischen

Wohngebiet erreichen können, mit freien Flächen,

Hügeln und Nischen sowie Bäumen und Buschwerk, wo

sie toben, spielen, sich verstecken, klettern, rennen oder

sich einfach nur treffen können. Auf dem Gelände finden

sich neben Platz zum Bauen von Hütten und Buden eine

Feuerstelle und ein Teich, der dazu geeignet ist, dass

Kinder darin spielen können und so im spielerischen

Umgang Vertrauen zu den Elementen gewinnen. Es gibt

dort einen Garten, in dem Kinder Gemüse anbauen und

Blumen pflanzen können. Auch Spiel- und Aufenthaltsgebäude stehen zur Verfügung.

Sie beherbergen Werkstätten für das Arbeiten mit Ton, Holz und Metall, und

Unterstände und Stallungen für verschiedene Tiere. Es gibt Esel, Ponys, Schafe und

Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen, Hühner, Enten und Gänse. Die Tiere werden

gemeinsam von den Kindern gepflegt, gefüttert und gestreichelt. Über die gemeinsame

Pflege und Versorgung der Tiere wachsen Verantwortungsgefühl und Beziehungen

zwischen den Kindern, zu den Tieren und zur Natur. Unvermeidlich und doch ungezwungen

erleben Kinder ökologische Kreisläufe und Zusammenhänge: wie Mist und

organische Abfälle zu wertvoller Gartenerde werden, woher die Wolle oder die Eier

kommen. Auch die großen Kreisläufe des Jahres sind eindrucksvoll erlebbar. Dazu

gehören auch Geburt und Tod der Tiere.

In den Werkstätten setzen Kinder eigene Ideen um und lernen dabei verschiedene

Techniken der Bearbeitung von Holz, Ton, Metall, Wolle oder Leder kennen. Grenzen

und Möglichkeiten der Materialien werden erfahren und eigene Fähigkeiten Stück für

Stück entdeckt und entwickelt.

Brot- oder Pizzabacken im Lehmofen, aktiver Naturschutz durch das Bauen von

Nistkästen oder das Anlegen eines Biotops, Schafe scheren und deren Wolle verarbeiten,

einen Sonnenkollektor bauen, am Computer die Spielplatzzeitung layouten,

Gelegenheit zu spielerischer, musischer und sportlicher Betätigung und vieles andere

mehr runden das Bild und die vielgestaltigen Möglichkeiten eines solchen Platzes ab.

Dabei werden natürlich auch Konflikte ausgetragen und beigelegt und auf vielerlei

Ebenen soziales Lernen und demokratisches Verhalten gefördert.

 

Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.

Balinger Str. 15

70567 Stuttgart

Tel.: 0711-6872302

www.bdja.org