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Entstehung des Spielmarkts
Vor mittlerweile über 25 Jahren wurde 1980 der erste Spielmarkt organisiert. Zunächst war dies nur eine Verlegenheitslösung, denn bei der Jahresplanung der Akademie Remscheid war
klar, dass in der Woche nach Rosenmontag ein Wochenkurs von Montag bis Freitag, wie er normalerweise üblich ist, nur mit Einbußen zu realisieren ist. Die Akademie Remscheid ist bundesweit tätig
und es liegt auf der Hand, dass Interessenten der Rheingegend in dieser Woche kaum unter ihren bunten Perücken, hinter ihren roten Nasen und aus ihren verrückten Kostümen hervorzuholen sind. So
kam es zu der spontanen Idee einer Tagung zur Spielpädagogik nach Aschermittwoch, um die Räumlichkeiten dennoch zu nutzen. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Institut für Pädagogik und
Spiel (KIPS), der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/ Jugendkunstschulen und anderen Vereinigungen der kulturellen Jugendbildung in Nordrhein-Westfalen
veranstaltete die Akademie Remscheid den Spielmarkt, der im ersten Jahr an drei Tagen noch stark getrennt in Theorie, Markt und Spielaktionen verlief.
Bereits im zweiten Jahr wurde alles zusammengelegt. Bis heute hat sich dieses Konzept bewährt und wurde so erhalten. An zwei Tagen gibt es Workshops, Spielaktionen, Materialstände, Spiel- und
Büchertische, die für jedermann zugänglich sind. Angefangen hat es 1980 mit rund 20 Austellern und 1500 Besuchern, doch in den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Aussteller
vervierfacht und es wurden schon bis zu 4500 Besuchern an den zwei Tages eines Jahres gezählt. Die Hälfte der Aussteller gehört mittlerweile zu den
Stammausstellern. Diese Zahlen sprechen für sich und dass die Akademie Remscheid mit der Notlösung von 1980 aus der Ratlosigkeit heraus bestens beraten war.
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